Pressemitteilung

Nachdem es immer wieder zu Corona-Ausbrüchen in Pflegeeinrichtungen gekommen war, ließ Sozialminister Lucha (Grüne) Ende des Jahres 2020 Schutzmasken an die Heime verteilen. Wie sich nun nach Überprüfungen aufgrund zahlreicher Beschwerden herausgestellt hat, ist ein großer Teil dieser Masken unbrauchbar. Die ausgegebenen Masken bieten keinen Schutz vor den Coronaviren, weil sie mangelhaft sind.

„Der Schutz älterer und kranker Menschen vor den Risiken einer Ansteckung mit Corona hat höchste Priorität. Es ist ein unverantwortliches Versäumnis des Sozialministeriums, dass die ausgegebenen Masken nicht zuvor auf ihre Geeignetheit überprüft wurden. Wenn sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nicht beschwert hätten, dass die Masken gestunken und Hautausschlag verursacht haben sollen, würde das Sozialministerium die mangelhaften Masken immer noch weiter verteilen, so die Landtagskandidatin Dr. Rahsan Dogan.

„Die viel zu späte Überprüfung der Masken hat ergeben, dass fast jeder zweite Maskentyp (13 von 27) aus dem Lagerbestand des Gesundheitsministeriums die Anforderungen der Industrienorm für Atemschutzmasken nicht erfüllt, weil die Filterleistung zu schlecht ist.
Verheerend ist außerdem, dass das Ministerium auch keinen Überblick mehr hat, an wen die Masken überall ausgegeben wurden. Solche Organisationsmängel sind skandalös. Es ist ein Skandal und nicht der erste Fehler zu Lasten der Menschen in unserem Land, der von Minister Lucha zu verantworten ist.

Ein schon lange vorliegendes Versäumnis von Minister Lucha ist, dass er immer noch keine vernünftige Test- und Impfstrategie vorgelegt hat. Was in anderen Bundesländern funktioniert, scheint in Baden-Württemberg den zuständigen Minister zu überfordern.
Wir müssen insgesamt die Bevölkerung mehr testen und die Impfungen bürgerfreundlicher organisieren. Hochbetagte und mobilitätseingeschränkte Menschen, die in der eigenen Wohnung leben, brauchen dringend Hilfe. Mit festen Impfterminen in den Ortschaften durch mobile Impfteams wäre vielen Menschen geholfen. Kostenfreie Taxifahrten zu Kreisimpfzentren hätte das Land zudem anbieten sollen.
Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher sollten ebenfalls früher geimpft werden, dann kann auch der Präsenzunterricht und die Regelbetreuung der Kinder ohne Sorge durchgeführt werden“, fordert Dr. Rahsan Dogan, Landtagskandidatin der CDU für den Wahlkreis Karlsruhe-Ost.

« Dogan im Gespräch mit dem Weltmeister der Friseure Dominik Buchfink Dogan zu Gast bei der FC-Gruppe »